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Vereinsgeschichte

Itzehoe und Kleingärten: 

Die Stadt Itzehoe ist als Kreisstadt des Kreises Steinburg fast

mittig im Kreisgebiet belegen. Das Gemeindegebiet hat eine Gesamtfläche von

ca. 2.803 ha. Parks, Sportplätze und Friedhöfe machen hiervon 216 ha und

forstwirtschaftlich genutzte Flächen ca. 650 ha aus.

Kleingartenanlagen nehmen rund ca. 39 ha des Gemeindegebietes ein.

11 Kleingartenanlagen liegen zum größten Teil im Randbereich der Stadt Itzehoe.

Die Größe der einzelnen Parzellen liegt in den jeweiligen Anlagen zwischen 300 und 500 m². 

Vom Adeligen Kloster hat der Kleingärtnerverein Itzehoe e.V., derzeit die Anlage Klostergarten gepachtet. Von zwei Privatpersonen hat der Kleingärtnerverein Itzehoe e.V. ca. 1,6 ha im Anschluss an die städtische Anlage Suder Höhe gepachtet.

Unser Verein wird ehrenamtlich durch einen Vorstand, der aus 1. und 2. Vorsitzenden und einem Rechnungsführer besteht, geführt.

Der Kleingärtnerverein Itzehoe e.V. hat aufgrund seiner Größe und der sich daraus ergebenden Mehrarbeit einen erweiterten Vorstand, der aus dem 1.Fachberater und  3 Beisitzern besteht. Daneben gibt es in jeder Anlage mindestens einen Obmann und Fachberater,

die als Verbindungsmann- frau zwischen dem Vorstand und den Pächtern agieren.

Die Finanzierung des Vereins erfolgt durch Mitgliedsbeiträge und Pachtzinseinnahmen.

Die Historie: 

 

Das Kleingartenwesen in Deutschland hat eine 200- jährige Tradition.

Die Bereitstellung von Kleingärten hatte zu jener Zeit einen sozialen Hintergrund.

So wurden bereits 1806 vom Landgraf Carl von Hessen, kleinere Flächen an arme Menschen für wenig Geld verpachtet. Die Bereitstellung von billigem Ackerland entband den Staat von der Einrichtung von Suppenküchen für die Armen.

1830 wurden die ersten Armengärten in Kiel und Flensburg sowie 1920 in Itzehoe eingerichtet. Hintergrund war auch hier die wirtschaftliche Not der Bevölkerung, ein 14 Stunden Tag und Kinderarbeit. 1869 wird der erste Schreberverein in Leipzig gegründet.

Benannt zu Ehren von Dr. D. G. M. Schreber, in der Zeit von 1808 bis 1861. Hervorgegangen aus Brachflächen, die ursprünglich für Kinder eingerichtet wurden.

Um ihnen unter pädagogischer Anleitung, dass Säen und Pflanzen näher zu bringen.

Im Nachkriegsdeutschland waren Kleingärten auch Wohnungsersatz und bedeuteten für viele Menschen eine wesentliche Verbesserung der Ernährungssituation.

Kleingärten sind heute ein Teil einer Freirauminfrastruktur des Wohnumfeldes.

Die den Menschen Gestaltungsspielräume für schöpferische Eigenleistung ermöglichen sollte. Gleichzeitig bieten diese Gärten einen hohen Freizeitwert.